THE MAN WHO WASN’T THERE

Der Film der Coen-Brüder ist eine stylische Hommage an den Film noir. Ed Crane ist Friseur und unglücklich über sein unspektakuläres Leben. Da offeriert ihm eines Tages ein Kunde ein Geschäft, in welchem er als die Chance seines Lebens sieht. Das nötige Geld will er von Big Dave, den Liebhaber seiner Frau, erpressen. Doch Big Dave erkennt seinen Erpresser, es kommt zum Streit, bei dem Ed letztendlich Big Dave in Notwehr ersticht und damit eine ganze Abfolge von Katastrophen in Gang setzt. Da lernt er eines Tages Creighton Tolliver kennen, der mit dem Kaufhausbesitzer Big Dave Geschäfte abschliessen wollte, die aber nicht zustande gekommen sind. Diese Gelegenheit kommt ihm gerade richtig, den Kaufhausbesitzer und Geliebten seiner Frau erpressen zu können.

Eds Frau wird verhaftet und des Mordes an Big Dave angeklagt. Für ihre Verteidigung heuert Ed den Spitzenanwalt Riedenschneider an. Dessen Gehaltsforderungen sind allerdings so horrende, dass Eds Friseursalon an die Bank verpfändet werden muss, denn Tolliver ist mit dem erpressten Geld verschwunden.

USA 2001
116 Min, en/de, digital
Regie: Ethan & Joel Coen