Programm

Wild Wild West

Kaum eine Ära wurde so verklärt und in Legenden gehüllt wie der Wilde Westen. Aufbrausende Gesetzeshüter, gefürchtete Outlaws, schweigsame Revolverschwinger und ehrwürdige Indianerhäuptlinge tummeln sich in den Erzählungen über den Westen Amerikas des 19. Jahrhunderts. Vom Typus Robin Hood über das Siedlerdrama zum Rachemotiv. Abenteuerliche Geschichten über Gold- und Indianerschätze in der Romantik unberührter Natur. Pioniere, die sich, allen Gefahren zum Trotz, ins Unbekannte wagen. Einsame Antihelden, die sich gegen Banditen und Gesetz stellen. Oft ruhig und still, dann wieder laut und brutal. Immer tragisch, melancholisch und dramatisch. Nirgends wird so pathetisch gestorben wie im Western.

Programmation: Dino Lappert und Ben Hardy

So 03. November 2019 • 19:30 Uhr

Spiel mir das Lied vom Tod

«Wo ist Frank?» – «Frank hatte keine Zeit!» – «Frank ist im Kino.»

Rauchende Colts, unverwechselbare Dialoge und sphärische Mundharmonikaklänge mit Henry Fonda als Frank, Charles Bronson als «Mundharmonika» und Claudia Cardinale als Jill McBain im Klassiker «Spiel mir das Lied vom Tod» (C’era una volta il West).

Italien/USA 1968
165 Min, en/de, digital
Regie: Sergio Leone
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So 03. November 2019 • 19:30 Uhr

Vorfilm: Kapitän Hu

CH 2011
0.6 Min, ohne Dialog, digital
Regie: Basil Vogt
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So 10. November 2019 • 19:30 Uhr

Die rechte und die linke Hand des Teufels

Die ungleichen Brüder: Der Müde Joe (die rechte Hand des Teufels / Terence Hill) und Der Kleine (die linke Hand des Teufels / Bud Spencer) schwindeln und prügeln sich mit lockeren Sprüchen und Fäusten durch den Wilden Westen. Mit «Die rechte und die linke Hand des Teufels» (Lo chiamavano Trinità) war das Genre der Westernkomödie geboren und die Karriere dieses legendären Hau-drauf-Duos setze zu ihrem Höhenflug an.

Italien 1970
110 Min, it/de, digital
Regie: Enzo Barboni
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So 17. November 2019 • 19:30 Uhr

Zwei glorreiche Halunken

Zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs liefern sich drei Outlaws ein Wettrennen um eine verschollene Truhe voller Konföderierten-Gold. Mit «The Good, the Bad and the Ugly», dem Abschluss von Sergio Leones «Dollar-Trilogie», allesamt mit Clint Eastwood, zeigen sich der Regisseur und sein legendärer Hauskomponist Ennio Morricone in Höchstform.

Italien/Spanien/Deutschland/USA 1966
187 Min, en/de, digital
Regie: Sergio Leone
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So 24. November 2019 • 19:30 Uhr

Dead Man

Der naive Buchhalter William Blake (Johnny Depp) tritt eine neue Stelle weit im Westen an. Gleich bei seiner Ankunft muss er sich der brutalen Realität stellen und wird selbst zum gefürchteten Outlaw. Schon allein der tranceartige Soundtrack von Neil Young macht diesen Film zum Kult. Durch Jim Jarmuschs mystischen Erzählstil entwickelt der Film einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann.

USA/Japan/Deutschland 1995
116 Min, en/de, digital
Regie: Jim Jarmusch
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