David Lynch ist einer der erfolgreichsten, aber auch einer der umstrittensten Filmregisseure der Gegenwart.
Mit der Absicht Maler zu werden hatte er mehrere Kunstschulen besucht. Seine bildnerischen Wurzeln kommen in seinen Filmen immer wieder zur Geltung: statt Geschichten zu erzählen versucht er vielmehr Arrangements und Bilder zu komponieren und den Zuschauer mitsamt seinen Sehgewohnheiten zu provozieren, die gesamte Gefühlspalette – vom Ekel bis zur traumverlorenen Liebe – visuell auszuschöpfen und mit den (verborgenen) Phantasien, mit den eigenen wie denen der Kinogänger, zu spielen.
Lynch weigert sich beharrlich, über den Sinn seiner Filme, ja sogar über das Zustandekommen verwickelter Einstellungen Auskunft zu geben. Er gehört zu den Künstlern, die erleichtert sind, wenn man ihnen ein Erklärungsmuster für ihre Arbeit liefert. Viel Spass damit!
Monatspezial -aktueller CH-Film:
nach den Solothurner Filmtagen in nur wenigen Kinos der Schweiz:
Samstag 24. Mai, 20. 15 Uhr & Sonntag 25. Mai, 17.00 Uh