HIROSHIMA MON AMOUR
Die kurze Liebesbegegnung zwischen einer französischen Filmschauspielerin und einem japanischen Architekten in Hiroshima lässt die Erinnerung an das Kriegsende in Japan und in Frankreich aufbrechen und wird zu einer Reflexion über das Vergessen. Die Stadt Hiroshima dient dabei nicht nur als Schauplatz und Kulisse, sondern wirkt in ihrer geschichtlichen Bedeutung in ein differenziertes seelisches Geschehen hinein. Diese eigenständige Verfilmung des gleichnamigen Romans von Marguerite Duras ist ein Hauptwerk der Nouvelle vague, inhaltlich anspruchsvoll und stilistisch-ästhetisch von höchster Qualität.
61 Min, , 35 mm
Regie: Alain Resnais