GIACOMO CASANOVA
Man mag zu Fellinis Klamauk-Erotik stehen wie man mag, aber keinem anderen Regisseur ist die Geschichte von Casanova wohl derart auf dem Leib geschrieben wie ihm. Der Film erzählt melancholische und zugleich höchst komische Lebensabschnitte Casanovas, der im Aufklärungszeitalter von Voltaire durch die Betten von ganz Europa reist. Immer ist er gefangen in seine monotone Sexualität, die ihn vor dem Verfall und der Leere bewahren soll, am Schluss holen das Alter und die Gebrechen Casanova doch noch ein. Vorschau: wir verspeisen Fellini
166 Min, , 35 mm
Regie: Federico Fellini