Tokio, ca, 1960: Ein Rudel von mythischen Waschbären findet sich im Überlebenskampf mit Menschen wieder, die wegen der Wohnungsnot ihren Wald für eine neue Siedlung abholzen. Takahata’s Ökofabel geht oft im Ghibli-Katalog unter, fühlt sich aber heute aktueller an denn je. Vom Verschwinden ihres Lebensraums bedroht, müssen sich die von Natur aus pazifistischen Tiere entscheiden: Empathie oder gewalttätiger Widerstand? Anpassung oder Aussterben? Auch visuell ist der Film ein Genuss, die Transformationsfähigkeiten der Tanuki bilden ein ideales Sprungbrett für allerlei witzige Gags und ausufernde Gedankensprünge.
