AI NO CORRIDA / L’EMPIRE DES SENS

Die sexuelle Besessenheit zweier Menschen endet mit dem Tod des Mannes, der sich am Ende in einer sich ständig steigernden Ekstase verstümmeln und strangulieren lässt. Der Film konzentriert sich in streng stilisierten Bildern ganz auf die sexuelle Leidenschaft und bezieht sich auf eine erotische Kultur, die in Japan mit der Öffnung zum Westen verschwand – auf das Zelebrieren des Sexualaktes unter Einschluss des Schmerzes. Ein Film, mit dem Oshima einmal mehr Tabus der japanischen Gesellschaft brach; er war in Japan und einigen europäischen Ländern verboten, in Berlin wurde er sogar anlässlich der Filmfestspiele 1977 beschlagnahmt.

JAP/F 1976
102 Min, , 35 mm
Regie: Nagisa Oshima