CAMENISCH – mit dem Kopf durch die Wand

Der Öko-Kämpfer Camenisch hatte Ende der 70er Jahre in der Schweiz Stromanlagen gesprengt und war dafür in einem Aufsehen erregenden Prozess zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt worden. Nach seinem Ausbruch aus der Strafanstalt Regensdorf blieb er für Jahre verschwunden. 1989 tauchte Marco Camenisch wieder auf. Er besuchte das Grab seines kürzlich verstorbenen Vaters. Nur wenige hundert Meter vom Friedhof entfernt, wurde kurz darauf ein Arbeitskollege seines Vaters erschossen aufgefunden. Silvio Huonder, ein in Berlin lebender Bündner Schriftsteller, kennt Marco Camenisch aus seiner Jugendzeit. Er macht sich von Berlin aus auf die Suche nach den Spuren seines ehemaligen Kollegen. Auf seiner Reise trifft er unter anderem Camenischs Komplizen, seine Mutter, die Witwe des getöteten Zöllners – und auf einen ganzen Komplex tragischer Verstrickungen.

CH 2001
87 Min, D/Id,
Regie: Daniel von Aarburg