Programm

SPANIEN

Spanisches Kino ist mehr als Almodóvar. Das zu zeigen ist das Ziel des Septemberprogramms. Auch wenn man natürlich nicht um ihn herum kommt. So tritt er bei einem der programmierten Filme als Produzent auf die Bühne.
Spanien kann sich eines sehr reichen und vielseitigen Filmschaffens rühmen. Die Liste der in den letzten zehn Jahren entstandenen Filme ist eindrücklich lang. Leider sind aber diese Werke viel zu selten in den Schweizer Kinos zu sehen. Die vier Sonntage des Septembers sollen dazu dienen, einen Einblick zu geben in die Spanische Kinowelt der genannten Zeit. Neben dem ebenfalls sehr bekannten Carlos Saura sollen junge Regisseurinnen und Regisseure, meist mit ihren Erstlingsspielfilmen, zu Wort kommen.

Programmation: Ursina Meier

So 01. September 2002 • 20:15 Uhr

Acción Mutante

Im Jahr 2012 herrscht die Diktatur der Schönheit, Mode und des Sports. Eine Terrorgruppe von behinderten Freaks entführt eine Magnatentochter. Das Buch, das de la Iglesias für seinen Erstlingspielfilm schrieb, begeisterte Pedro Almodóvar derart, dass er den Film produzierte. Der Regisseur setzt sich über jegliche hemmende Konventionen hinweg und es entstand eine Verbindung aus Science-Fiction, Genre-Parodie, Comic-Fantasien und blutiger Action.

ES 1992
94 Min, Sp/d/f,
Regie: Alex de la Iglesia
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So 08. September 2002 • 20:15 Uhr

LA ARDILLA ROJA

Eine junge Frau verliert bei einem Unfall ihr Gedächtnis und wird in der Folge von ihrem Retter als seine langjährige Freundin ausgegeben. Daraus entsteht eine Beziehung, die der Film in ein irritierendes Puzzle aus Alltäglichem und Mysteriösem verwandelt. Ein mit Tiefe inszeniertes Drama, das von einer überragenden Hauptdarstellerin getragen wird.

ES 1993
110 Min, Sp/d,
Regie: Julio Medem
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So 22. September 2002 • 20:15 Uhr

TAXI

Nachdem sie eine Prüfung nicht besteht, wird eine junge Frau von ihrem Vater dazu gebracht, wie er selbst Taxi zu fahren. Dort lernt sie den Sohn eines anderen Taxifahrers kennen und verliebt sich in ihn. Bald müssen die beiden entdecken, dass sie durch ihren neuen Beruf in einen Kreis von Rechtsextremen geraten sind, dem auch ihre Väter angehören.

ES 1996
113 Min, Sp/d/f,
Regie: Carlos Saura
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So 29. September 2002 • 20:15 Uhr

SOLAS

In seinem ersten Spielfilm erzählt Zambrano die Geschichte von Mutter und Tochter, die gezwungen sind, vorübergehend eine Wohnung zu teilen. Die Tochter Maria ist schwanger von einem Mann, der nichts mehr von ihr wissen will und hält sich finanziell mit Putzarbeiten über Wasser. Auch eine Rolle spielt der vereinsamte Nachbar. Langsam aber sicher gelingt es der Mutter, die Verbitterung der Tochter und des Nachbarn aufzubrechen.

ES 1998
98 Min, Sp/d,
Regie: Benito Zambrano
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