JACK NICHOLSON
„Wer kennt es nicht, Jack Nicholsons diabolisches Grinsen, welches ihn weltberühmt gemacht hat. Es ist jedoch nicht nur sein Grinsen, sondern die ganze Palette der Mimik, die das Besondere an ihm ausmachen. Vor ein paar Monaten war Nicholson als pensionierter Buchhalter in „About Schmidt“ zu sehen, einer Rolle, die ihm auf den Leib geschnitten war. Doch wir gehen zeitlich ein paar Schritte zurück und fangen in den 70ern an, als Jack Nicholson so richtig berühmt wurde. 1969 kam der Durchbruch mit „Easy Rider“, für seine Rolle als versoffener Anwalt wurde er zum ersten Mal für einen Oscar nominiert. Danach ging es richtig los, es folgte ein erfolgreicher Film dem anderen, er sahnte Oscars und andere Auszeichnungen ab und wurde einer der gefragtesten Schauspieler Hollywoods. In einem Interview sagte er einmal: „Ich könnte heutzutage eine taubstumme Greisin spielen, die zwei Kinostunden lang in einer dunklen Ecke sitzt, und jedes Hollywoodstudio würde sich glücklich schätzen, diesen Film finanzieren zu dürfen.“ Und wenn man es sich richtig überlegt: Warum nicht? Jack Nicholson könnte sicher auch aus dieser Rolle etwas grandioses machen.
So 07. September 2003 • 20:15 Uhr
CHINATOWN
Der auf Scheidungsfälle spezialisierte Privatdetektiv
J. J. Gittes wird von einer Frau beauftragt, ihren Mann zu beschatten. Bald merkt er jedoch, dass er in eine Falle geraten ist. Der Fall erschwert sich auch noch dadurch, dass der Mann seiner Auftragsgeberin tot aufgefunden wird und Gittes unter Mordverdacht gerät.
Chinatown ist an die grossen Detektivfilme der 30er Jahre angelehnt und erinnert stark an „The Big Sleep“ oder „The Maltese Falcon“
131 Min, E/d/f,
Regie: Roman Polanski
So 14. September 2003 • 20:15 Uhr
AS GOOD AS IT GETS
Ein zynischer Schriftsteller, eine resolute Kellnerin und ein schwuler Maler treffen sich in New York, ein Trio wie es unterschiedlicher nicht sein könnte. Eher unfreiwillig machen sich die drei zusammen zu einer Reise auf. Simon Bishop, der Maler will seinen Eltern einen Besuch abstatten, kann aber nicht autofahren, also bittet er seinen Nachbarn Melvin Udall, ihn zu begleiten, dieser willigt ein unter der Bedingung, dass seine Lieblingskellnerin, die ihm jeden Mittag das Essen serviert und eigentlich nicht besonders gut auf ihn zu sprechen ist, auch mitkommt. Am Ende dieser Reise hat sich das Leben der drei grundlegend geändert.
138 Min, E/d/f,
Regie: James L. Brooks
So 21. September 2003 • 20:15 Uhr
THE WITCHES OF EASTWICK
Die Vorlage für diesen Film ist ein Roman von John Updike. Er erzählt von drei Freundinnen in Neuengland, die alle drei einem hergereisten schwerreichen Junggesellen verfallen, der sie von ihren Verklemmungen befreit. Es stellt sich jedoch heraus, dass dieser Mann der Teufel in Person ist – einmal mehr eine Paraderolle für Jack Nicholson.
113 Min, E/d/f,
Regie: George Miller
So 28. September 2003 • 20:15 Uhr
ONE FLEW OVER THE CUCKOO'S NEST
Der Sträfling McMurphy erschleicht sich einen Platz in der psychiatrischen Klinik um seine Strafe nicht im Gefängnis absitzen zu müssen. Doch auch hier gerät er an seine äussersten Grenzen, da er als Gesunder sich nicht dem strengen Reglement der Oberschwester Ratched beugen will. Mit der Zeit beginnt er auf seiner Station, die Kranken aus ihrer von aussen aufgezwungenen Apathie zu reissen. Dadurch gerät er immer mehr in Konflikt mit der Oberschwester, aber er schafft eine Annäherung an seine Kameraden. Auch als er den Fluchtweg vor Augen hat beschliesst er, bei ihnen zu bleiben. Mit ernsten Folgen.
131 Min, E/d/f,
Regie: Milos Forman