Programm

Vampire

Vampire – was ist es, das uns fasziniert an diesen Kreaturen, die menschliche Züge tragen und doch keine Menschen sind? Schon seit jeher haben Vampire die Gemüter der Menschen beschäftigt. Sie schlafen bei Tag und wachen bei Nacht. Ihre Schlafstätte sind Särge, die liebsten Aufenthaltsorte finstere Schlösser und Friedhöfe. Und ihre Nahrung ist Blut. Vorzugsweise menschliches Blut. Sie verbreiten Grauen und Schrecken. Und dennoch üben diese Untoten eine seltsame Anziehungskraft aus. Ist es die weisse Haut, sind es die leuchtenden Augen? Die schwarze Kleidung? Die Aura des Geheimnisvollen? Oder ist es etwa die Unsterblichkeit – ein von uns Menschen höchst begehrtes Gut. Und die Vampire zeigen ihn uns – den Weg zur Unsterblichkeit. Ob dieser Weg erstrebenswert ist, sei dahingestellt. Ebenso die Frage: Gibt es sie nun oder gibt es sie nicht, Dracula & Co.?

So 04. Januar 2004 • 20:15 Uhr

BRAM STOKER'S DRACULA

Die wohl farbigste und aufwendigste Verfilmung des gleichnamigen Romans. Ein zum ewigen Leben verdammter transsylvanischer Graf reist 1897 ins viktorianische London und verliebt sich dort in das Ebenbild seiner früheren Geliebten. Die Folgen dieser Verliebtheit gehen über jegliche Vorstellungskraft. Doch Graf Dracula verbreitet nicht nur Grauen und Schrecken, ihm sind auch sehr menschliche Züge zu eigen.

USA 1992
130 Min, E/d/f,
Regie: Franics Ford Coppola
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So 11. Januar 2004 • 20:15 Uhr

DANCE OF THE VAMPIRE

Ein alter Professor und sein junger Gefährte gehen in einem Karpatenschloss auf Vampirjagd und geraten in eine Familienfeier der Untoten. Die Klischees und Handlungsmuster des Vampirgenres werden zu einer amüsanten Persiflage genutzt. Makabre Schocks und komische Sequenzen gehen Hand in Hand. Eine Hommage an das alte Horrorkino und seine Effekte.

England/USA 1967
108 Min, E/d/f,
Regie: Roman Polanski
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So 18. Januar 2004 • 20:15 Uhr

INTERVIEW WITH A VAMPIRE

Die über zwei Kontinente und zwei Jahrhunderte ausgesponnene Geschichte einer “Familie” ungleicher Vampire. Kein klassischer Horrorfilm, sondern eine sowohl spannende als auch pompöse Inszenierung. Und für einmal ist ein Vampir nicht nur ein Geschöpf der Finsternis, sondern ein sensibles Wesen mit Fragen, Ängsten und Selbstzweifeln. Ein melancholischer Vampir, dessen Grauen vor sich selbst und seiner Gattung unermesslich ist. Und der sich trotz allem die Geborgenheit einer Gemeinschaft von Untoten wünscht.

USA 1994
122 Min, E/d/f,
Regie: Neil Jordan
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So 25. Januar 2004 • 20:15 Uhr

DRACULA, DEAD AND LOVING IT

Auf den Spuren von Bram Stokers bekanntem Roman über den Grafen Dracula und vor allem in Anlehnung an die opulente Verfilmung von 1992 zeigt dieser Film eine etwas andere Version der Blutsaugergeschichte. Für einmal nicht düster und gruselig, sondern eine anspielungs- und zitatenreiche Genreparodie, in der Vampir-„Vorbilder“ auf die Schippe genommen werden.

USA 1995
86 Min, E/d/f,
Regie: Mel Brooks
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