Roadmovies
Eine Reise, bei welcher der Weg das Ziel ist. Das ist der Gegenstand von Roadmovies: eine äussere und innere Reise, auf welcher die Helden der Existenz auf den Zahn fühlen – eine Suche nach Sinn und sich selbst.
Das Genre der Roadmovies wurde lange von der amerikanischen Filmindustrie besetzt, doch wir wollen in diesem Monat einige europäische Beispiele zeigen. Die ausgewählten Werke sind lustig, romantisch, tragisch. Sie nehmen uns mit in unterschiedliche Teile der Welt und zeigen uns, was wirklich wichtig ist.
Programmation: Birgit Baumgartner
So 04. Februar 2007 • 19:30 Uhr
IM JULI
Daniel bekommt von der Schmuckverkäuferin Juli einen Ring aufgeschwatzt, der ihn zur Frau seines Lebens führen soll. Auf einer Party trifft Daniel die Türkin Melek, die ein T-Shirt mit dem gleichen Sonnensymbol trägt, das auch auf dem Ring zu sehen ist. Dies deutet Daniel als Zeichen. Doch am nächsten Tag fliegt Melek wieder nach Istambul zurück und Daniel beschliesst, ihr mit dem Auto zu folgen. Auf dem Weg liest er eine Autostopperin auf: Juli.
100 Min, D ,
Regie: Fatih Akin
So 11. Februar 2007 • 19:30 Uhr
LE GRAND VOYAGE
Der Vater einer muslimischen Familie aus Aix-en-Provence beschliesst, nach Mekka zu pilgern und zwingt seinen Sohn, ihn zu begleiten. Die Konflikte sind vorprogrammiert: der Vater ist streng gläubiger Muslim, der konsequent nur Arabisch spricht, und der Sohn ist aufgewachsen und sozialisiert im westlichen Frankreich. Auf der langen Reise durch Italien, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bulgarien, die Türkei, Syrien, Jordanien und schliesslich Saudi-Arabien kommen die beiden sich selbst und einander näher.
108 Min, F/d,
Regie: Ismaël Ferroukhi
So 18. Februar 2007 • 19:30 Uhr
L'AMOUR, L'ARGENT, L'AMOUR
David hat soeben seinen Job auf dem Schrottplatz verloren und trifft auf einem nächtlichen Streifzug auf die Prostituierte Marie. Eine gemeinsame Nacht schweisst die beiden zusammen und sie machen sich gemeinsam auf die Suche nach dem Glück. Die Reise im Auto führt sie quer durch die Ex-DDR.
134 Min, D ,
Regie: Philipp Gröning
So 25. Februar 2007 • 19:30 Uhr
LENINGRAD COWBOYS GO AMERICA
Die russische Band Leningrad Cowboys (gespielt von der finnischen Band Leningrad Cowboys) hat in der Heimat keinen Erfolg und bekommt den Rat, ihr Glück in Amerika zu suchen. Eine lange Reise durch Hotels, Bars und Kneippen beginnt. Die Band versucht, ihr Bestes zu geben. Schliesslich landen sie auf einer mexikanischen Hochzeit, wo sie endlich ihr Publikum zu begeistern vermögen.
78 Min, Ov/d/f,
Regie: Aki Kaurismäki