Programm

Schwarzer Humor

Skurril, schräg, tragisch, teils befremdend und düster – aber doch immer komisch!
Im Kinonische-April steht der „schwarze Humor“, in all seinen Schattierungen im Brennpunkt.
Zu sehen sind Filme aus 3 verschiedenen Nationen, jeweils pikant gewürzt mit einer thematischen Prise des Herkunftslandes.
Verbindendes Element der Filme ist die Art und Weise, wie dunkle Themen und Bereiche des Lebens abgehandelt werden.
Oft spinnt sich die Handlung um düstere Themen wie Krankheit, Verbrechen und Tod. Den roten Faden spinnt dabei immer das satirische Element und auch in düsteren Szenen kommen die Pointen nicht zu kurz.

Programmation: Ulrich Hopp

So 04. April 2010 • 19:30 Uhr

Monty Python`s Meaning of Life

In ihrem letzten Film kehrt die englische Komikertruppe zur episodischen Struktur ihrer Fernsehserie zurück. Die satirische Nummernrevue versucht den Sinn des Lebens von der Wiege bis zur Bahre, in allen Lebenslagen und in allen Gesellschaftsschichten aufzuspüren. Die Komik reicht von sanfter Ironie bis zu vulgärem Klamauk und nimmt in teils intelligenter, teils infantiler Form mit Vorliebe heilige Kühe ins Visier – Obrigkeit und Ärzteschaft, Kirche und abendländische Philosophie. Ein Feuerwerk an explosiven Themen, gekonnt und in typischer Monty Python Manier umgesetzt.

UK 1983
106 Min, Ov/d/f ,
Regie: Terry Gilliam, Terry Jones
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So 11. April 2010 • 19:30 Uhr

Silentium

Ausgerechnet der Schwiegersohn des Festivalpräsidenten begeht kurz vor den Opernfestspielen in Salzburg auf spektakuläre Art und Weise Selbstmord. Gut, dass Privatdetektiv Simon Brenners Beschäftigungsverhältnis als Kaufhausaufpasser abrupt endet und sich die Witwe des zu Tode Gekommenen an ihn wendet – ihre These: der Sturz ihres Mannes war Mord. Schon bald tauchen Brenner und sein Krankenwagen fahrender Freund Berti ein in die dunklen Machenschaften eines Knabenkonvikts, deren Führungsriege seltsamerweise in engem Kontakt mit dem Festivalleiter steht.

Der Regisseur Wolfgang Murnberger setzt mit diesem Film zum zweiten Mal eine Romanvorlage von Krimiautor Wolf Haas in Szene. Ein „zynisch-morbider“ Angriff auf die Salzburger Gesellschaft, wobei geistliche Würdenträger wie auch das ehrenwerte Bildungsbürgertum ihr Fett weg bekommen.

Österreich 2004
117 Min, Ov,
Regie: Wolfgang Murnberger
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So 18. April 2010 • 19:30 Uhr

Der Knochenmann

Jetzt ist schon wieder was passiert…. So beginnt, wie schon in „Silentium“, auch der jüngste Film um die Figur Simon Brenner.
Dieses Mal verschlägt es den detektivisch veranlagten und leicht tolpatschigen Herrn in die tiefste Österreichische Provinz, wo er für seinen alten Freund Berti einen Kunden ausfindig machen soll, welcher seine Auto-Leasingraten schon länger nicht mehr bezahlt hat.
Dabei landet Brenner ziemlich bald einmal im Gasthaus „Löschenkohl“ und damit auch in einer Story welche die Genres Krimi, Heimathorror- und Liebesfilm vereint.
Nichts für Zuschauer mit schwachen Mägen, aber ein Schmankerl für Genießer des österreichischen, schwarzen Humors mit derben Dialogen vom Feinsten. Umgesetzt von einer hervorragenden und eigenwilligen Schauspielerriege.

Österreich 2009
126 Min, Ov,
Regie: Wolfgang Murnberger
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So 25. April 2010 • 19:30 Uhr

Adam`s Apples

Der Landpfarrer und Gutmensch Ivan hat es sich zur Aufgabe gemacht, vom Wege abgekommene Schäfchen zurück auf den Pfad der Tugend zu führen. Doch Neuzugang Adam, ein gewalttätiger Neo-Nazi, hält sich nicht an die Spielregeln. Regisseur Jensen verstrickt seine Protagonisten in einen ebenso absurden wie komischen Kampf zwischen Gut und Böse. Eine bissige Komödie mit Tiefgang über menschliche Schwächen, göttliche Willkür und die Frage, wie viel Güte ein Mensch ertragen kann.

Dänemark 2005
89 Min, Ov/de , digital
Regie: Andres Thomas Jensen
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