STILLER
„Täglich stellt sich die Frage: Würden wir die Stille überhaupt ertragen, wenn wir nur von Dingen sprächen, von denen wir etwas verstehen?“ (Jürg Halter) Im Mai werden in der Nische wenig Worte gesprochen, dafür grossartige Bilder gezeigt und Geschichten über Menschen erzählt, die die Stille suchen, sie aushalten, oder ihr entfliehen.
Programmation: Annina Herzog
So 03. Mai 2015 • 19:30 Uhr
ISIDOR – WOHNEN IM WALD
Premiere, Reservation empfohlen auf www.islandart.ch/isidor
Lange bevor der Besuch vor ihm steht, hat ihn Isidor bereits bemerkt. Auf dem gekiesten Weg im Winterthurer Wald verursachen die Schritte eines Menschen Lärm. Und Isidor nimmt sogar das Summen einer Libelle wahr. Er lebt seit einigen Jahren im Wald. Lukas Schwarzenbacher hat ihn mit seiner Kamera begleitet und filmt das Portrait einer Ausnahmeerscheinung.
Lukas Schwarzenbacher wird an beiden Abenden anwesend sein und beantwortet im Anschluss zum Film gerne die Fragen der Zuschauer.
80 Min, ch-d, digital
Regie: Lukas Schwarzenbacher (anwesend!)
Mo 04. Mai 2015 • 19:30 Uhr
ISIDOR – WOHNEN IM WALD
Premiere, Reservation empfohlen auf www.islandart.ch/isidor
Lange bevor der Besuch vor ihm steht, hat ihn Isidor bereits bemerkt. Auf dem gekiesten Weg im Winterthurer Wald verursachen die Schritte eines Menschen Lärm. Und Isidor nimmt sogar das Summen einer Libelle wahr. Er lebt seit einigen Jahren im Wald. Lukas Schwarzenbacher hat ihn mit seiner Kamera begleitet und filmt das Portrait einer Ausnahmeerscheinung.
Lukas Schwarzenbacher wird an beiden Abenden anwesend sein und beantwortet im Anschluss zum Film gerne die Fragen der Zuschauer.
80 Min, ch-d, digital
Regie: Lukas Schwarzenbacher (anwesend!)
So 10. Mai 2015 • 19:30 Uhr
LE SCAPHANDRE ET LE PAPILLON
Ein bildgewaltiger Film über den Hirnschlag, das Verstummen und die Liebe des Jean-Dominique Bauby. Der ehemalige französische Elle-Chefredakteur ist 42 Jahre alt, als er urplötzlich aus seinem gewohnten Leben gerissen wird. Mit dem Blinzeln seines Auges diktiert Bauby seine Memoiren und lässt darin nicht nur sein Leben Revue passieren, sondern auch ganze Gedankenwelten entstehen.
112 Min, f/d, 35mm
Regie: Julian Schnabel
So 17. Mai 2015 • 19:30 Uhr
THE TRIBE
Ohrenbetäubende Stille. „The Tribe“ von Myroslav Slaboshpytskiy ist eine sprachlose Choreographie von Gewalt und Zärtlichkeit, die einen ebenso sprachlos zurücklässt. Der Debütfilm des ukrainischen Regisseurs spielt in einem Internat für taubstumme Menschen, in dem eine kriminelle Gang regiert, und kommt komplett ohne Worte, jegliche Dialoge, Untertitel, Voice-Over oder sonstige sprachliche Hilfsmittel aus. Alles, was wir sehen, ist die Zeichensprache, die Bewegungen und Gefühle der Protagonisten.
90 Min, Gebärdensprache, digital
Regie: Miroslav Slaboshpitsky
So 24. Mai 2015 • 19:30 Uhr
THE KING’S SPEECH
„The King’s Speech“ erzählt – inspiriert von wahren Ereignissen – von Mut, Verantwortung, Loyalität und dem britischen Königshaus in der Zeit vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Unerwartet fällt die Königskrone an Albert, für den sie die größte Bürde bedeutet. In harten Zeiten soll er seinem Volk Mut zusprechen, doch er stottert stark. Ob Berties unorthodoxe Methoden als Sprachtherapeut fruchten?
118 Min, e/d, digital
Regie: Tom Hooper
So 31. Mai 2015 • 19:45 Uhr
BLANCANIEVES
Schneewittchen einmal ganz anders: In seinem zweiten Spielfilm „Blancanieves“ überträgt Regisseur Pablo Berger das Märchen der Gebrüder Grimm in beeindruckenden Schwarzweiss-Bildern in ein archaisches Spanien der 1920er Jahre. Die sieben Zwerge sind kleine Toreros, die für skurrilen Spass auf Volksfesten sorgen, und Schneewittchen selbst wird zur erfolgreichen Stierkämpferin.
104 Min, Stummfilm, digital
Regie: Pablo Berger