Programm

Frauengeschichten

Alles was von einem Menschen letztendlich übrigbleibt, ist seine Geschichte”. Im Februar-März Programm zeigen wir die Geschichten von sieben Frauen. Ihre Geschichten berühren uns, weil sie von Schmerz und Erniedrigung, Liebe und Sehnsucht, Leidenschaft und Verzweiflung, Trauer und den Tod erzählen.

Die Monate Februar und März wurden zusammengenommen, da an den ersten beiden Sonntagen im Februar wegen Gaswerk-Veranstaltungen kein Kino stattfindet.

Programmation: Anita Lovasz

So 01. März 2009 • 19:30 Uhr

RYNA

Die 16-jährige Ryna ist die Tochter eines armen Rumänen, der eine Tankstelle in einem kleinen Ort führt. Sie wurde von Anfang an wie ein Junge erzogen, da sich der patriarchalische Vater einen Jungen gewünscht hatte. Als sie langsam ihre feminine Seite entdeckt und sich in den Postjungen verliebt, rebelliert sie gegen den Vater. „Ryna“ zeigt die Erweckung der Seele einer jungen Frau und den Schmerz, der daraus entsteht.

Schweiz/Rumänien 2005
92 Min, Ov/d/f,
Regie: Ruxandra Zenide
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So 08. März 2009 • 19:30 Uhr

ROSETTA

Ein Vorort einer kleinen belgischen Stadt. Rosetta lebt mit ihrer alkoholabhängigen Mutter in einer Wohnwagensiedlung. Nichts will sie mehr, als einer geregelten Arbeit nachgehen, sei es als Fabrikarbeiterin, als Verkäuferin, egal was. Aber nichts ist schwerer als das.

Frankreich/Belgien 1999
90 Min, f/d,
Regie: Jean-Pierre und Luc Dardenne
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So 15. März 2009 • 19:30 Uhr

FRIDA

Die Geschichte der Frida Kahlo (Salma Hayek ), die als Malerin, Kommunistin und Lebensgefährtin des berühmten Freskenmalers Diego Rivera (Alfred Molina ) berühmt wurde und nebenbei auch eine Affäre mit dem im Exil lebenden Trotzki (Geoffrey Rush ) hatte. Kahlo gilt deshalb heute noch als eine Vorreiterin, nicht nur was ihre Bilder betrifft, sondern auch ihren freizügigen Lebensstil.

USA/Kanada/Mexico 2002
123 Min, e/d/f,
Regie: Julie Taymor
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So 22. März 2009 • 19:30 Uhr

FATMA

Fatma ist eine Gymnasiastin in Tunesien. Als Opfer einer Innerfamiliären Vergewaltigung zieht sie es vor zu schweigen und versucht, das Erlebte zu vergessen. Nach dem Abitur kann sie nach Tunis studieren gehen. Dort entdeckt sie die Qualitäten des Lebens, verliebt sich und lernt einen jungen, weltoffenen Arzt kennen. Regisseur Khaled hat ein extrem heikles Thema mit hoher Sensibilität, Zurückhaltung und Stilsicherheit gelungen umgesetzt. www.trigon.ch

Tunesien 2001
124 Min, Ov/f/d,
Regie: Khaled Ghorbal
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So 29. März 2009 • 19:30 Uhr

YELLA

Yella will fort aus Ostdeutschland. Die Firma ihres Mannes ist Pleite gegangen, die Ehe dramatisch gescheitert. In Hannover lernt sie Philipp kennen, und wird seine Assistentin. Unmerklich nistet sich die Liebe in ihre Komplizenschaft ein. Doch immer wieder bricht etwas auf, zieht sie etwas zurück zum Ort, den sie verlassen hat.
In vielschichtig komponierten Bildern von unsentimentaler Melancholie und zärtlicher Präzision erzählt Christian Petzold vom Traum einer ehrlichen Liebe in den Zeiten des Risikokapitals. www.frenetic.ch

Deutschland 2007
89 Min, d,
Regie: Christian Petzold
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