Peter Greenaway

Mich interessiert, woraus das Vokabular des Kinos besteht. Und letztlich interessiert mich wohl in Anbetracht der neuen technischen Möglichkeiten und der offenbaren Gebrechlichkeit der alten, wie wir das Kino neu erfinden könnten.“ (Zitat aus: Reclams elektronisches Filmlexikon.)
Obwohl sich Peter Greenaway als Regisseur spätestens durch seinen ersten Spielfilm „Der Kontrakt des Zeichners“ (1982) einen Namen gemacht hat, ist er weiter der Bildenden Kunst verbunden. Architektur, Kunst, Mathematik und Musik sind die Elemente seiner Werke. Diese Eigenart rührt daher, dass Greenaway kein typischer Mann des Kinos ist, denn er kam über Kunst und Malerei zum Film. Schon als 14-jähriger wollte er Maler werden und hat sich erst spät als Filmemacher etabliert.
Jeder Film, den Greenaway gedreht hat, beweist, dass das Kino die Ueberkunst sein kann, die Form der Kunst, in der alle anderen Kunstformen ausgedrückt werden können.